Seite 1 von 1

Verlässlichkeit von Studienbericht in der (Boulevard)Presse

BeitragVerfasst: 26 Nov 2015, 07:19
von Hernando
Hier mal ein Artikel zur Illustration, wie leicht es sein kann, die "Alltagspresse" (und nicht nur diese) zur Herausgabe von "Sensationen" zu verleiten, welche "health beliefs" von Individuen und Gruppen formen können :d

Darauf gestoßen bin ich durch einen Nature-Artikel mit dem Titel Fooling Oursevles [anm.: Titel des Print-Artikels], welcher sich mit dem gorßen Bias-Problem in den Wissenschaften beschäftigt.

Re: Verlässlichkeit von Studienbericht in der (Boulevard)Pre

BeitragVerfasst: 14 Dez 2015, 11:54
von Mino
Yep, kann mich erinnern. Die Entwicklung der Presse von eigener journalistischer Tätigkeit hin zum Kopieren von Meldungen von Nachrichtenagenturen oder irgendwelchen ThinkTanks/Instutiten ist leider nichts Neues.

Ich seh die Schuld ja in der gnadenlosen Profitmaximierung.
Außerdem ist die Austauschbarkeit des Individuums eine der Prämissen der Human Ressources - um die Gehälter klein zu halten und Angestellte (so es denn noch Angestellte sind) klein zu halten.
Nebeneffekt ist die Vermeidung jeder Verantwortung - und wenn dann jemand mal aufmuckt oder Verantwortung übernehmen will, kriegt er auch direkt aufn Deckel. Und so geht dann jeder Anstand verloren. Das Wort zum...äh Montag, sprach
Mino

Re: Verlässlichkeit von Studienbericht in der (Boulevard)Pre

BeitragVerfasst: 11 Jul 2016, 14:42
von Kraftsportfan
Und sein Artikel ist auch ein Witz. Der will nur Klicks der Junge. Aber ja, die meisten Leute glauben Bild.de tatsächlich fast alles, was die schreiben.