Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon Dr_Frottee » 26 Nov 2012, 16:42

Wishmaster hat geschrieben:wegen Vertrieb: da geb ich dir nat√ľrlich Recht. Aber das ist ja gegeben. Sorry, ich dachte das sei Allgemeinwissen, aber hier eine kurze Erkl√§rung wie das bei iPhone und iPad Apps l√§uft:

  • Der Vertrieb wird von Apple √ľbernommen
  • Man registriert sich f√ľr 99$/Jahr als Apple-Developer
  • Die fertige App wird von Apple gepr√ľft und dann im sog. "AppStore" vertrieben
  • Alle Belange des Vertriebs au√üer dem Marketing werden dem Entwickler abgenommen (also Bereitstellen der SW, Download, Abwicklung des Verkaufs per Kreditkarte, etc.
  • Apple beh√§lt 30% des Verkaufspreises. Also bei einem Preis von 1‚ā¨ pro App, bekommt der Entwickler 70 Cent brutto


Ah, okay. Nee -- wußte ich nicht. Ich hab's aber eh nicht mit Handys, Smartphones etc. Damit hab ich nichts zu tun.

Das Vertriebsprinzip erinnert mich arg an BoD (Books on Demand): Man schreibt ein Buch, l√§dt das bei denen hoch, zahlt eine Vertragsgeb√ľhr (je nach Vertrag 40‚ā¨ bis √ľber tausend Euro) und monatliche Datenhaltungskosten. Die drucken dann jedes Buch auf Anfrage, und man erh√§lt pro Buch einen Fixbetrag als Honorar.

Bei Apple ist l√§uft das also im Prinzip genauso. Das ist nat√ľrlich kostenm√§√üig ideal, weil einmalig, fix und √ľberschaubar. Buchhaltungstechnisch ist es auch simpelst, weil Du da wahrscheinlich eine Monats- oder Quartalsabrechnung bekommst. Und Du kannst Dich voll auf das konzentrieren, was du machen willst: Programmieren. Insofern: Perfekt!

Das, wor√ľber Du Dir Gedanken machen mu√üt, ist, wie Du potentielle Kunden auf Deine App aufmerksam machen kannst/willst. Mein Tip: Facebook. Und ein Blog. Mit einer guten Strategie kannst Du mit nur diesen beiden Sachen ziemlich viele Leute erreichen.


Wishmaster hat geschrieben:Und da gleich noch eine sehr konkrete Frage: in einem deiner Beispiele oben hast du erkl√§rt, dass wenn man z.B. 20 Stunden/Woche festangestellt und 15 Stunden selbst√§ndig arbeiten w√ľrde, man als Festangestellter gilt. Wie wird denn entschieden wieviele Stunden man in die selbst√§ndige T√§tigkeit investiert. Man k√∂nnte doch immer angeben, dass es weniger w√§re als bei der Festanstellung... ;)


Was Hauptberuf und was Nebenberuf ist, wird anhand zweier Kriterien entschieden:

  • w√∂chentliche Arbeitszeit
  • Verdienst

Bei der Zeit nimmt die ges. Krankenkasse den Wert von 18 Stunden her. Über 18 Std./Woche = Hauptberuf. Unter 18 Std/Woche = Nebenberuf. Bei mehreren Selbständigkeiten werden die wöchentlichen Stundenzahlen addiert. Und beim Verdienst gilt: Das, wo Du mehr verdienst, ist Dein Hauptberuf.

Da gibt's nat√ľrlich Grauzonen: Z.B. wenn Du 20 Std. angestellt und 15 Std. selbst√§ndig arbeitest, aber als Angestellter z.b. 1.500‚ā¨ brutto verdienst und als Selbst√§ndiger 3.000‚ā¨ Bruttogewinn hast. wie die Krankenkasse da entscheidet, wei√ü ich nicht. und wie gesagt: Das ist auch alles nur relevant, wenn Du gesetzlich krankenversichert bist. Als Privatversicherter zahlste ja eh Deine Tarifpauschale.

ABER -- und jetzt kommt was "Sch√∂nes": Wenn Du Dich auf Teilzeit setzen l√§√üt, √§ndert das nichts an der AG-Meldung zur Sozialversicherung (sofern Du weiterhin √ľber 800-900‚ā¨ im Monat brutto verdienst ... aber da scheinste ja deutlich dr√ľber zu sein. Auch als Halbtagsarbeiter ;) ). D.h. Deine Krankenkasse kriegt ohne genauere Pr√ľfung gar nicht mit, da√ü Du nebenbei noch selbst√§ndig arbeitest. Kommt sie allerdings doch dahinter, gibt es sicherlich eine fette Nachzahlungsforderung. Hier kommt's dann auf das Rechtsempfinden des Einzelnen an. Ich pers√∂nlich hasse es, andauernd mit der Furcht im Nacken auf eine potentielle Nachzahlung schlafen zu gehen und w√ľrde von daher mit offenen Karten spielen. Und solange du weniger verdienst und arbeitest als im Angestelltenjob, ist ja sowieso alles in Butter. Und wenn Du irgendwann mal mehr verdienst als Selbst√§ndiger, dann denke ich, kannst Du auch ruhig den entsprechenden Beitrag zur Krankenversicherung zahlen. Schlie√ülich lebt unsere solidargemeinschaft davon, da√ü die Starken die Schwachen mit durchziehen.

Abgesehen davon: Der Beitrag zur ges. Krankenversicherung ist ja eh gedeckelt bei knappen 600‚ā¨ (bei knapp 4.000‚ā¨ brutto pro Monat). D.h. ob man 4.000‚ā¨ oder 10.000‚ā¨ mtl. Einkommen hat, ist dann eh wurscht. Wikipedia: Ges. Krankenversicherung


Viele Gr√ľ√üe
Doc
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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon Wishmaster » 26 Nov 2012, 16:46

Hall Doc, tfg,

ich verstehe den Ansatz, sich ein Bild von allem zu machen (wie ist es, wie soll es sein, wer will ich sein, etc.). Ihr schlagt da beide in die gleiche Kerbe. Nur, ich bin echt kein Kopfmensch. Ich bin ein absoluter Bauchmensch, der zumindest karrieretechnisch wie ein Gustav Gans immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat, ohne vorher zu wissen, warum sie richtig waren.

Oder anders: ich lege immer erstmal gerne los und schaue dann, was daraus wird. In sofern ist die √úbung mir meine Zukunft auszumalen f√ľr mich nicht passend.

Trotzdem bin ich sehr gl√ľcklich √ľber die Diskussion hier. Meinen urspr√ľnglicher Plan alles hinzuschmei√üen und als Selbst√§ndiger neu anzufangen, hab ich mittlerweile ad acta gelegt. Ich bin Feuer und Flamme f√ľr die Teilzeitgeschichte, weil die mir mehrere Dinge erm√∂glichen wird:

  • Lebensunterhalt gesichert. Wenn ich 24 Stunden die Woche arbeite, also 60% meines Gehalts bekomme, bin ich immernoch dicke im Gesch√§ft
  • Trotzdem h√§tte ich zwei Tage die Woche Zeit mich mit Alternativen wie der App-Entwicklung zu besch√§ftigen. Quasi Risiko-frei. Wenn sich abzeichnet, dass es gut l√§uft, kann ich immernoch k√ľndigen. Wenn es gar nix wird, kann ich immernoch in meinen 40-Stunden-Job zur√ľck
  • Mein Arbeitgeber wird gezwungen, etwas zu ver√§ndern. Durch die Limitierung der Arbeitszeit kann ich nur noch wenig Verantwortung √ľbernehmen. Hier werde ich z.B. konkret vorschlagen, mich auf Planungsthemen zu konzentrieren, w√§hrend die operative Umsetzung jemand anderes machen soll. Ein Vorschlag der Stand heute undenkbar w√§re, da ich ja aus Sicht meines Arbeitgebers voll zur Verf√ľgung stehe (die ganzen 40, √§hm, 60 Stunden die Woche). Neue Mitarbeiter wurden nicht eingestellt.
  • Ich gewinne Lebensqualit√§t (wenn ich nur an die ganzen Arzttermine f√ľr mich und meine Frau denke, die ich noch nicht einmal beantrage, weil ich eh keine Zeit habe...)

Ich denke, ich werde diesen Ansatz verfolgen: Arbeit reduzieren ==> Alternativen ausprobieren (Software verkaufen) ==> nach 6-12 Monaten Entscheidung treffen

Ich bin begeistert, wie sich der Thread hier entwickelt hat. Hatte eigentlich nicht mit Antwort gerechnet, da das hier ein BB-Forum ist und nur 30 Mitglieder hat. Interessiert sich eh keiner f√ľr mein Problem, hab ich mir gedacht. Wollte mir nur den Frust von der Seele schreiben. Vielen, vielen Dank f√ľr eure Beitr√§ge!
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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon Dr_Frottee » 26 Nov 2012, 18:30

Hi,

zwei Anmerkungen bzw. mahnende Worte noch:

1. Du hast zwar ein Recht auf Teilzeit, aber kein Recht auf Vollzeit. Will sagen: Wenn du später wieder Vollzeit arbeiten willst, kann Dein AG dir das verwehren und Dich auf der Teilzeitstelle lassen.

2. Wenn Deinem AG Dein Teilzeitantrag nicht pa√üt, kann er Dir im schlimmsten Fall eine betriebsbedingte K√ľndigung aussprechen, um Dich loszuwerden. Ich sag nicht, da√ü es so kommen mu√ü. Aber ich habe sowas schon erlebt. Mehr als einmal. Da mu√üt Du schauen, wie Du Deinen Chef und die Personalabteilung einsch√§tzt. Wie wahrscheinlich das bei Dir ist.


Alles in allem klingt das auf jeden Fall nach nem relativ risikoarmen Plan. Insofern w√ľrd ich's probieren. Ich w√ľrd mir auch Gedanken machen, bei z.b. 24 Std/Woche, ob du 5 Tage die Woche 5 Stunden arbeiten willst, oder 3 Tage 8 Stunden.

Ich persönlich komme z.b. mit so Kleckerkram besser zurecht. vor allem, wenn es immer zur gleichen Zeit ist. einfach, weil dann eine gewisse Routine im Tagesablauf erhalten bleibt. Andererseits klappt das auch nur, wenn man quasi nach Stechuhr arbeitet, was bei Dir ja nicht gegeben ist. Bei dir ist, so entnehme ich es Deinen Posts, die Überstundengefahr sehr hoch. So ca. 3-4 Stunden pro Tag. Das ist bei Teilzeit sicherlich immer noch so. Und von daher wäre es wahrscheinlich sinnvoller, die 20-24 Stunden auf so wenige Tage wie möglich zu konzentrieren.

Oder mal anders gesagt: Wenn du aktuell 50-60 Stunden pro woche arbeitest, dann bist du doch eh t√§glich 10-12 Stunden im B√ľro. Dann kannst Du dich doch auch auf 20 Stunden pro Woche setzen lassen und die an 2 Tagen √° 10 Stunden abarbeiten. Dann l√§ufste auch nicht mehr in die Gefahr, √úberstunden zu schieben. ;) :d Knapp mehr als die H√§lfte Gehalt f√ľr 1/3 Arbeit. DAS ist doch mal ein guter Tausch, oder nicht? :d Kommt alles nur auf's Verhandlungsgeschick an. Ich mein: Wenn du nen 40 Stunden-Vertrag hast, aber im Schnitt 60 arbeitest, dann "beschei√üt" Dich Dein AG im Grunde genommen um 50% Deines Gehaltes. Eigentlich ist das ein Vertragsbruch. Aber ja, ich wei√ü: Die √ľbliche √úberstundenklausel in Managervertr√§gen. Aber mal ehrlich: Dreh den Spie√ü doch einfach um und biete 20 Stunden an 2 Tagen an. Bumm, Ende, aus die Maus. :ymdevil:
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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon Wishmaster » 26 Nov 2012, 18:47

Ich denke es wird auf 24 Stunden an 3 Tagen hinauslaufen. 10 Stunden pro Tag darf man ja nach Arbeitsrecht nur in Ausnahmefällen arbeiten, d.h. basierend auf einem 10-Stunden-Tag wird es keine Einigung geben.

Aber 3 Tage die Woche w√§ren schon super. Man √ľberlege nur, wieviel mehr Zeit ich f√ľr's Training h√§tte! :)

Wegen K√ľndigung mach ich mehr weniger Sorgen, das Gesch√§ft brummt, da kann niemand argumentieren, mich betriebsbedingt rauszuschmei√üen.

Der Hinweis dass es keinen Anspruch auf Vollzeit gibt ist sehr gut und wichtig. Das hatte ich nicht gewusst. Lass ich mir durch den Kopf gehen.
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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon Tomcat » 26 Nov 2012, 23:42

Hm, die Frage ist √ľberhaupt wie dein Arbeitgeber damit umgeht, wenn ein Manager auf Teilzeit gehen m√∂chte. Solche W√ľnsche eines h√∂hergestellten Mitarbeiters kommen meist bei den Vorgesetzten nicht sehr gut an. Bedenke, dass du nat√ľrlich keinen Anspruch darauf hast, den Job, den du jetzt machst weiterzumachen. Dein Arbeitgeber wird vermutlich so argumentieren, dass der Job eine Ganztagsstelle erfordert, daher neu besetzt werden muss und du daher in dem Job nicht weiterarbeiten kannst. Er kann dir zwar das Gehalt nicht unmittelbar k√ľrzen (au√üer eben √ľber die Teilzeit), aber er kann dich f√ľr eine komplett andere T√§tigkeit einteilen, die dir dann vielleicht √ľberhaupt nicht passt. Gehalt k√ľrzen geht nat√ľrlich auch, und zwar √ľber eine √Ąnderungsk√ľndigung. Wenn dein Arbeitgeber sauer ist, k√∂nnte er zu diesem Mittel greifen.

Ich habe selbst mal einen AT-Vertrag abgelehnt, weil mir damals ein halbwegs geregelter 8(+) Stunden Tag und die entprechende Freizeit wichtiger war, als ein h√∂her bezahlter AT-Vertrag, der aber eben (unbezahlten) Mehrstunden T√ľr und Tor √∂ffnet. Diese Ablehnung hat dann meine Karriere f√ľr Jahre deutlich gebremst, offen gesagt wurde das nat√ľrlich nie.

Gruß
J√ľrgen
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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon Dr_Frottee » 28 Nov 2012, 20:42

Hat nicht unbedingt direkt was mit Wishmasters Frage zu tun, paßt aber in den Kontext: Online-Metaprogrammtest

[tfg wird's lieben ;) ]
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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon tfg » 30 Nov 2012, 16:16

ich verstehe den Ansatz, sich ein Bild von allem zu machen (wie ist es, wie soll es sein, wer will ich sein, etc.). Ihr schlagt da beide in die gleiche Kerbe. Nur, ich bin echt kein Kopfmensch. Ich bin ein absoluter Bauchmensch, der zumindest karrieretechnisch wie ein Gustav Gans immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat, ohne vorher zu wissen, warum sie richtig waren.

Oder anders: ich lege immer erstmal gerne los und schaue dann, was daraus wird. In sofern ist die √úbung mir meine Zukunft auszumalen f√ľr mich nicht passend.


Hallo wish,

darum geht es. Du sollst durch diese Dinge ja in einen guten State, in ein angenehmes Gef√ľhl kommen. Das ist die beste Basis f√ľr eine *gute* Entscheidung. Du sollst Dir auch nicht den Prozess ausmalen, sondern das Ziel, d.h. weniger √ľber das "wie mache ich's", sondern wie sieht das genau aus, wie h√∂rt es sich, wie f√ľhlt es sich an?!

Was ich damit sagen will: Es ist keine Kopf√ľbung, es ist eine Gef√ľhls√ľbung!!! Wenn je st√§rker und positiver das Gef√ľhl sein wird, wenn Du in Deinem Ziel badest, desto besser ist Deine Entscheidung in Dich in Richtung dieses Ziels zu bewegen - und etwas loszutreten.

Analysier doch mal, wie Du Deine guten Entscheidungen in der Vergangenheit getroffen hast? Was ist da vorher in die vor gegangen? Du hast unterbewusst die richtige Entscheidung getroffen ... und ich wette, es ist unterbewusst genauso abgelaufen, wie oben beschrieben -> Du hattest ein Bild/einen Film (eventuell mit Ton) vom Ergebnis im Kopf, dass in Dir ein positives Gef√ľhl geweckt hat und so hast Du Dich daf√ľr entschieden.

Gruß
tfg
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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon Wishmaster » 01 Dez 2012, 09:47

Hi tfg,

verstanden. Ich tu mir aber trotzdem schwer das Unterbewusste quasi bewusst herzuf√ľhren. Was ich jetzt aber gemacht habe, ist dass ich die Teilzeit ab 1. M√§rz nun offiziell beantragt habe. Obwohl ich vorher mit mir gerungen habe, muss ihc nun sagen, dass es sich super anf√ľhlt. Wenn mein Antrag durch geht, dann werde ich ab 1. M√§rz nicht nur Zeit haben, das Thema Selbst√§ndigkeit auszuprobieren, sondern auch f√ľr andere wichtige Themen in meinem Leben. Ich kann regelm√§√üiger trainieren und Arzttermine m√ľssen nicht mehr warten.
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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon Dr_Frottee » 01 Dez 2012, 14:54

Ich sag mal so: Mein Eindruck ist, daß Du (wishmaster) eh motiviert genug bist, das ganze Thema anzupacken. Insofern braucht's da keine weitere Motivation. Und da Du selbst auf Teilzeit anscheinend finanziell gut abgesichert bist und Deine geplante selbständige Tätigkeit keine/kaum Kosten mit sich bringt, ist ja im Prinzip auch kein Risiko vorhanden. Daher: Machen, umsetzen und schauen, was passiert. :d :-bd
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Re: Von Festanstellung in Selbständigkeit wechseln

Beitragvon Wishmaster » 14 M√§r 2013, 00:08

Hallo,

der Thread is nun schon etwas älter, hier ein Update:

Ich bin das Thema Teilzeit jetzt angegangen und werde nun von Juni bis Endes des Jahres nur noch 32 Stunden pro Woche arbeiten. D.h. 4 Tage Arbeit, 1 Tag frei. Es gibt eine Reihe privater Themen, die ich an diesem freien Tag angehen will und das war auch der Hauptgrund f√ľr die Beantragung der Teilzeit. Wurde von meinem Arbeitgeber auch verstanden und wir haben eine L√∂sung gefunden (die da hei√üt: nur ein statt zwei Tage frei und befristet bis Dezember).

Ich kann mit der L√∂sung gut leben und werde den freien Tag nat√ľrlich auch daf√ľr nutzen, meine Software-Projekte voranzutreiben und in Ruhe pr√ľfen, ob das langfristig eine Alternative sein kann. Ein erster Schritt raus aus dem Hamsterrad wurde also gemacht und das ohne gleich alles hinzuschmei√üen.

Die letzten Monate habe ich auch genutzt, um meine erste App zu schreiben. Ich habe mich f√ľr ein simples Spiel entschieden das ich hier gerne vorstellen m√∂chte. Wie erwartet habe ich eine Menge gelernt √ľber App-Entwicklung und vor allem den Ver√∂ffentlichungsprozess sowie eine Reihe unerwarteter H√ľrden umschifft. Eins muss ich aber wirklich sagen:
Es hat tierisch Spaß gemacht!

Ich sitze schon am nächsten Projekt.

Nun zur App. Das Spiel heißt Siiliam, was auf Thai "Quadrat" bedeutet. Passender Name, wenn man das Spiel kennt :)

BildBildBild


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