Wishmasters Trainingstagebuch

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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Geek » 22 Mai 2014, 14:52

Blindside hat geschrieben:Ich verstehe schon was du damit sagen willst, aber mit solchen ├ťbungen versucht man nicht den "Zielmuskel" zu treffen, weil darunter dann die ├ťbungsausf├╝hrung leidet.

Folgendes Beispiel bei der Kniebeuge:

1. Ich greife die Barbel schulterbreit
2. Ich stelle mich unter die Barbel
3. Ich ziehe meine Schultern extrem nach hinten
4. Ich positioniere die Barbel wo ich sie haben will (Low Bar/ High Bar)
5. Ich dr├╝cke die Barbel aus der Sicherung
6. Ich mache ein TipTop-Schritt zur├╝ck
7. Ich baue nochmal bewusst Spannung und Trapez auf, Schulter nach hinten
8. Ich Atme tief ein, baue abdominalen Druck auf
9. Ich spanne "alles" an von Waden bis Trapez
10. Ich schiebe mein Becken/ H├╝fe nach hinten
11. Ich fange an nach "hinten" zu beugen
12. Ich befinde mich in "meiner" Endposition und mein Becken kippt nicht nach vorn

Jetzt kommt der entscheidene Punkt, warum man sich bei Squats "nicht" auf die Quads konzentriert.

13. Ich dr├╝cke mich mit den "Hamstrings" aus dem "Loch" Also bewusst auf die Hams konzentrieren und anspannen.

Wann und wo soll ich mich jetzt hier noch auf die Quads konzentrieren?

Die G├╝'s sind einfach Power-├ťbungen, die sollte man nicht "modifizieren", dann macht man doch lieber Presse und Strecker.


Ist ja alles richtig. Trotzdem will man ja damit v.a. die Quads erreichen und jetzt nicht den Trapezius, auch wenn der nat├╝rlich mit beteiligt ist. Darauf wollte ich nur hinaus. :-)
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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Blindside » 22 Mai 2014, 15:18

Ja klar die Quads in erster Linie, richtig. Aber dann bewusst weniger Gewicht zu nehmen, um die ├ťbung langsamer auszuf├╝hren und die Quads mehr zu sp├╝ren, bringt weniger als ein "korrektes" Trainingsgewicht zu nehmen.

Aber ich mach jetzt hier mal ein Cut, dass ist ja Wish sein Thread.
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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Geek » 22 Mai 2014, 18:53

Seh ich ganz genauso! ;) Ich find auch, er trainiert sehr leicht... Nur kann man eben aus der Ferne schwer einsch├Ątzen, ob einfach sein Kraftlevel so gering ist oder es sich k├╝nstlich zur├╝ckh├Ąlt.

Ich hab mir mal die Beugen mit 73kg angesehen und die sahen echt gut aus (auch wenn noch nicht ganz tief genug mMn). Brennen im Muskel habe ich vor allem, wenn das Gewicht zu leicht ist. Gerade bei PITT sollte es aber eher Pump denn Brennen sein, wenn ich ein Brennen sp├╝re, sind die Pausen oft einfach zu kurz.
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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Tomcat » 22 Mai 2014, 19:08

Ob's mehr auf die Quads oder mehr auf die hintere Muskelkette geht, h├Ąngt ja auch davon ab, ob man High-Bar oder Low-Bar Squats macht. High-Bar Squats sind nun mal Quad-lastiger. Nach deiner Beschreibung, Blindside, machst du ja eher Low-Bar Squats, klar dass du dich da auf die Hamstrings konzentrierst.

Geek hat geschrieben:Nur kann man eben aus der Ferne schwer einsch├Ątzen, ob einfach sein Kraftlevel so gering ist oder es sich k├╝nstlich zur├╝ckh├Ąlt.
Am Kraftlevel kann's eigentlich nicht liegen, wenn er auch saubere 12 PITT Wh. mit 73 kg hinbekommt. Also ich w├╝rde mal entweder das 1RM ermitteln (geht z.B. gut ├╝ber den FST-Fasertest), um so das Trainingsgewicht (70-80%) zu ermitteln, oder (nach der PITT-Regel) austesten mit welchem Gewicht er 10 durchgehende Wh. schafft.
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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Geek » 23 Mai 2014, 00:54

Bei guten Kniebeugen dr├╝ckt man sich aus der unteren Position tats├Ąchlich eher mit der hinteren Muskelkette hoch, dann sp├╝rt man, wie man unter "Spannung" steht und von unten heraus f├Ârmlich explodieren kann (├╝bertrieben dargestellt) und die meiste Kraft hat. Das mit den 10 Wiederholungen bei PITT ist auch eher nur eine grobe Herangehensweise, langfristig muss das Satzgewicht nicht zwingend eines sein, mit dem man 10 durchgehende Wiederholungen schaffen w├╝rde.

Ich w├╝rde einfach mal bei 70kg ansetzen...

Nicht b├Âse gemeint, aber es wirkt etwas so, als wolltest du dich vor schwerem, anstrengendem Training dr├╝cken. ;)
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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Hernando » 23 Mai 2014, 08:58

Blindside hat geschrieben:Aaaaaber, der Sinn von komplexen Grund├╝bungen ist es nicht, den Muskel isoliert zu sp├╝ren oder Brennen zu lassen. Da muss ich dir leider ganz klar sagen, dass dich diese Einstellung nicht weiter bringt.

Blindside hat geschrieben:Das w├╝rde ich so nicht unterschreiben. Bei Grund├╝bungen versucht man (zumindest beim Bodybuilding), einen Muskel insbesondere zu trainieren: Beim Bankdr├╝cken die Brust, bei Kniebeugen die Quads, beim Kreuzheben den R├╝cken, beim Frontdr├╝cken die Schulter, usw.

Ist der Sinn von etwas (z.B. einer Trainings├╝bung) nicht derjenige, den man ihm gibt? Mache ich z.B. Kniebeugen, um mir die Zeit zu vertreiben, sind mir die Muskelbeteiligungen v├Âllig egal.
M.E. macht es also keinen Sinn, einer ├ťbung losgel├Âst von individuellen Zielsetzungen einen Sinn zuschreiben zu wollen ;)
Auch der danach aufgebrachten Gesichtspunkt
Blindside hat geschrieben:Ich verstehe schon was du damit sagen willst, aber mit solchen ├ťbungen versucht man nicht den "Zielmuskel" zu treffen, weil darunter dann die ├ťbungsausf├╝hrung leidet.

Geek hat geschrieben:Bei guten Kniebeugen (...)

ist m.E. wieder sehr individuell zu sehen. Denn damit die ├ťbungsausf├╝hrung generell "leidet" muss es die eine universal optimale Ausf├╝hrung geben ... und dass dies der Fall ist halte ich - nicht zuletzt aufgrund der vielen m├Âglichen Zielsetzungen - f├╝r ├Ąu├čerst fraglich. Ebenso frage ich mich, was eine universell "gute" Kniebeuge sein soll ...
geek hat geschrieben:Nicht b├Âse gemeint, aber es wirkt etwas so, als wolltest du dich vor schwerem, anstrengendem Training dr├╝cken.

W├╝rde denn "schweres, anstrengendes Training" erwiesenerma├čen Sinn machen (wobei ich hier die Frage stellen m├Âchte: wie kommst Du darauf, dass Wishmasters Training nicht "anstrengend" (wie man das auch definieren mag) ist ... hat er das irgendwo geschrieben?)? W├╝rde es eine gute Nutzen-Risiko-Relation aufweisen? Ist Wishmasters Herangehensweise also tats├Ąchlich so schlecht, wie ihr es darstellt?

Was hier aber - so weit ich sehe - gar nicht beachtet wird: Es steht immer "Ziel der TE: Hypertrophie" ├╝ber den Tabellen, aber hier wird ├╝ber Lasten und Anstrengung diskutiert. Ist doch egal, ob die Trainingslasten gro├če ├änderungen erfahren, sofern die Sache mit der Hypertrophie klappt, oder? Nun stellt sich die Frage: klappt's? ;)

Nebenbei: Selbst wenn's nicht klappt stellt sich weiterhin die Frage, ob ein "schweres, anstrengendes Training" tats├Ąchlich gro├čartigen Nutzen bringen w├╝rde (bei evtl. gr├Â├čeren Risiken).
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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Wishmaster » 23 Mai 2014, 09:38

Hernando hat geschrieben:Es steht immer "Ziel der TE: Hypertrophie" ├╝ber den Tabellen, aber hier wird ├╝ber Lasten und Anstrengung diskutiert. Ist doch egal, ob die Trainingslasten gro├če ├änderungen erfahren, sofern die Sache mit der Hypertrophie klappt, oder? Nun stellt sich die Frage: klappt's?


Ja. Steht auf der vorigen Seite :-) Klick.

Ich versteh die Welt nicht mehr. Der Tenor im Forum ist seit jeher "nur nicht um jeden Preis hohe Gewichte stemmen, sondern lieber auf eine saubere Ausf├╝hrung achten".
Ich habe hier MEHRFACH dargestellt, dass mir eine saubere Ausf├╝hrung erst gelingt, seitdem ich mit den Gewichten runtergegangen ist, habe messbare Erfolge und pl├Âtzlich fallen alle ├╝ber mich her "zu leicht! zu leicht!"

Das soll einer verstehen...
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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Blindside » 23 Mai 2014, 09:48

Wishmaster hat geschrieben:
Hernando hat geschrieben:Es steht immer "Ziel der TE: Hypertrophie" ├╝ber den Tabellen, aber hier wird ├╝ber Lasten und Anstrengung diskutiert. Ist doch egal, ob die Trainingslasten gro├če ├änderungen erfahren, sofern die Sache mit der Hypertrophie klappt, oder? Nun stellt sich die Frage: klappt's?


Ja. Steht auf der vorigen Seite :-) Klick.

Ich versteh die Welt nicht mehr. Der Tenor im Forum ist seit jeher "nur nicht um jeden Preis hohe Gewichte stemmen, sondern lieber auf eine saubere Ausf├╝hrung achten".
Ich habe hier MEHRFACH dargestellt, dass mir eine saubere Ausf├╝hrung erst gelingt, seitdem ich mit den Gewichten runtergegangen ist, habe messbare Erfolge und pl├Âtzlich fallen alle ├╝ber mich her "zu leicht! zu leicht!"

Das soll einer verstehen...


Hi Wish, dass was Du machst ist nat├╝rlich schon gut so, werde Sp├Ąter nochmal was dazu in deinem anderen Thread dazu schreiben, bin grad unterwegs.

Es sieht halt bei deinen doch schon sehr gut ausgef├╝hrten Beugen so aus, als wenn da noch einiges an Headroom zur Verf├╝gung steht, ohne das die Ausf├╝hrung darunter leiden w├╝rde. Das ist aber nur rein objektiv.
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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Hernando » 23 Mai 2014, 09:50

Wishmaster hat geschrieben:Ja. Steht auf der vorigen Seite

Ah :)

Wishmaster hat geschrieben:Ich versteh die Welt nicht mehr. Der Tenor im Forum ist seit jeher "nur nicht um jeden Preis hohe Gewichte stemmen, sondern lieber auf eine saubere Ausf├╝hrung achten".
Ich habe hier MEHRFACH dargestellt, dass mir eine saubere Ausf├╝hrung erst gelingt, seitdem ich mit den Gewichten runtergegangen ist, habe messbare Erfolge und pl├Âtzlich fallen alle ├╝ber mich her "zu leicht! zu leicht!"

Eben ... ich find Deine Herangehensweise gut :-bd

Blindside hat geschrieben:Das ist aber nur rein objektiv.

Das wage ich schwer zu bezweifeln ;)
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Re: Wishmasters Trainingstagebuch

Beitragvon Blindside » 23 Mai 2014, 10:07

Hernando hat geschrieben:
Blindside hat geschrieben:Das ist aber nur rein objektiv.

Das wage ich schwer zu bezweifeln ;)


Wieso das denn? Etwas anderes ist doch f├╝r mich aus der Ferne garnicht m├Âglich.
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