Milch - gesund oder ungesund

Fragen und Antworten

Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon Holistic Athlete » 04 Apr 2014, 15:45

Hey ho!

Neuer lesenswerter Artikel. Freue mich ĂŒber Anregungen und Kritik!

EDIT: Link entfernt (Watchdog 6.4.)

Milch - gesund oder ungesund


Die Milch macht’s (nicht)!

Die Milch scheint das perfekte Lebensmittel zu sein. Sie enthĂ€lt angemessene Mengen an Eiweiß (mit alles essentiellen AminosĂ€uren), Kohlenhydraten in Form von Milchzucker und Fett mit einem gesunden FettsĂ€uremuster. Weiter kommen Enzyme, sog. „MilchsĂ€urebakterien“ (förderlich fĂŒr das Darmimmunsystem), Immunglobuline (Antikörper), Vitamine und Mineralien dazu. Eben genau alles, was ein heranwachsender, ob Mensch oder Tier, zum Überleben und Heranwachsen braucht. Doch warum gerĂ€t die Milch immer mehr in Verruf? Vielleicht ist es daher sinnvoll, die Milch etwas genauer in Augeschein zu nehmen.

ZunĂ€chst einmal sollte festgelegt werden, ĂŒber welche Art Milch wir reden, denn Milch ist nicht gleich Milch. Die fĂŒr uns ĂŒbliche Milch aus dem Supermarkt ist nĂ€mlich nicht dieselbe, welche den Euter der Kuh verlassen hat.

Die handelsĂŒbliche Milch kommt in der Regel aus Massentierhaltung (Intensivtierhaltung) und wird in großindustriellen Molkereibetrieben anschließend weiterverarbeitet.

Nachdem die MilchkĂŒhe ihr Leben auf engstem Raum verbringt, mit (gentechnisch verĂ€ndertem) Soja- und Getreidekraftfutter (anstelle von Gras) gemĂ€stet wird und im Zuge der „Hochleistungszucht“ (5-fach höhere Milcherzeugung als es fĂŒr eine Kuh natĂŒrlich ist) haben wenige von ihnen ĂŒberhaupt jemals das Sonnenlicht gesehen.

Damit die KĂŒhe die ganzen Strapazen dieser Haltung oder Zucht mit den damit verbundenen gesundheitlichen Problemen (z. B. EuterentzĂŒndungen) ĂŒberleben, mĂŒssen diese mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt werden, die letzten Endes auch beim Endverbraucher ĂŒber den Konsum dieser Milch landen.

In der Großmolkerei wird diese erstmal gekĂŒhlt gelagert, erhitzt (Pasteurisierung oder Ultrahocherhitzung), homogenisiert und unter hohem Druck durch Strahlrohre gepumpt, bevor sie im Handel unter dem Namen „Frischmilch“ verkauft wird.

Doch jetzt kommt der wirklich interessante Teil. Die Frage ist, was die Milchverarbeitung fĂŒr das „perfekte“ im Eigentlichen bedeutet?

Die ursprĂŒngliche rohe Milch, auch als Vorzugs- oder Rohmilch bezeichnet, ist ein lebendiges Lebensmittel. Es ist in seiner molekularen Struktur kristallin, wodurch es auf physikalischer Ebene einen hohen Energiegehalt in Form von elektromagnetischen Frequenzen besitzt. Hier befinden wir uns auf der nicht-materiellen Ebene. Ein QualitĂ€tskriterium der Milch, welches nicht auf chemischer, sondern biophysikalischer Ebene zu bestimmen ist. Die natĂŒrlichen Frequenzen eines rohen Lebensmittels tragen zur Steuerung eigener bioelektrischer Körperprozesse bei und sind maßgeblich an der FunktionsfĂ€higkeit und somit der Gesundheit des Organismus beteiligt.

Die Erhitzung (Pasteurisierung oder Ultrahocherhitzung (H-Milch)) dient dazu, die Mikroorganismen („schĂ€dlichen“ Keime) der Milch zu zerstören, da sie laut Verbraucherschutz nur so als „gesundheitlich unbedenklich“ (da Keimfrei) an den Endverbraucher verkauft werden darf. DarĂŒber hinaus ist sie wesentlich lĂ€nger haltbar. Bei der Ultrahocherhitzung sogar (ungeöffnet) mehrere Wochen ohne gekĂŒhlt werden zu mĂŒssen, schließlich steht die Wirtschaftlichkeit auf Seiten der Lebensmittelhersteller.

Diese Erhitzung bricht allerdings auch die molekulare (kristalline) Struktur eines lebendigen Lebensmittels auf, wodurch es seinen energetischen Wert verliert. Bei der Milchverarbeitung kann dies unter UmstĂ€nden bereits durch den mechanischen Druck in den Rohrleitungen der Großmolkerei erfolgt ist sein.

Weiterhin fĂŒhrt die Erhitzung zur Denaturierung der Milchbestandteile zum Teil auch auf biochemischer Ebene, denn ab 40°C werden bekanntlich alle fĂŒr die Verdauung der Milchbestandteile erforderlichen Enzyme inaktiviert (zerstört), wie die bekannte Laktase (Milchzuckerverdauungsenzym).

ZusĂ€tzlich geht die Hitzbehandlung mit einer Reduzierung des Gehaltes an Vitaminen einher, sowie einer Denaturierung der Omega-3-FettsĂ€uren und Mineralstoffe einher. All das mindert die BioverfĂŒgbarkeit der in der Milch enthaltenden gesunden Bestandteile und das schon bei der Pasteurisierung, einer kurzzeitigen (ca. 10 sec) ErwĂ€rmung auf 70-80 °C. Die Ultrahocherhitzung erreicht Temperaturen von ĂŒber 130°C, die logischerweise zur weiteren Denaturierung und somit zur grĂ¶ĂŸeren Vernichtung des NĂ€hrwertes fĂŒhrt. Kondensmilch wird darĂŒber hinaus zusĂ€tzlich sterilisiert und ist deshalb der natĂŒrlichen Milch, dem usprĂŒnglichen Lebensmittel, in fast keinster Weise mehr gleich.

Das grĂ¶ĂŸte Problem der WĂ€rmebehandlung liegt allerdings in der Zerstörung der MilchsĂ€ure-produzierenden Bakterien (Bifidus, Laktobazillus) der rohen Milch. Das natĂŒrliche Gleichgewicht der MilchsĂ€ure- und FĂ€ulnisbakterien zerfĂ€llt zu Gunsten der letzt genannten. Diese Milch wird nicht sauer, sie fault. Mit dem Genuss dieser Milch wird somit eine FĂŒlle von FĂ€ulnisbakterien aufgenommen, anstatt der nĂŒtzlichen MilchsĂ€urebakterien. Dieser Umstand fördert eine Dysbakterie (Ungleichgewicht der Keimflora).

Als weiterhin problematisch stellen sich der Milchzucker und das Milcheiweiß heraus. Viele Menschen leider unter einem evolutionsbedingten Enzymmangel, der das Enzym Laktase betrifft, welches fĂŒr die Milchzuckerverdauung zustĂ€ndig ist. Dieser Mangel (Laktoseintoleranz) kann mehr oder weniger stark ausgeprĂ€gt sein und muss deshalb nicht immer eindeutig als solcher wahrgenommen werden.

Wer durch den Genuss von Milchprodukten Mundgeruch, BlĂ€hungen oder zu frĂŒhzeitigem und/oder unverdautem Stuhlgang bis hin zu Durchfall neigt, sollte sich auf Laktoseintoleranz testen. Wird eine UnvertrĂ€glichkeit ignoriert, kann im Zuge regelmĂ€ĂŸigen BlĂ€hungen oder Durchfall ein ernsthaftes bakterielles Ungleichgewicht entstehen und die Darmschleimhaut zu schaden kommen.

Die Milchproteine bestehen aus 20% Whey (Molkeprotein) und 80% Kasein. Kasein ist das Milchprotein, welches fĂŒr die meisten Milchallergien verantwortlich ist, denn Kasein hat sich als hochgradig allergen (allergieauslösend) herausgestellt, sofern dieses artfremde Protein einmal in den Blutkreislauf gelangt ist.

ZusĂ€tzlich wird das Protein nicht vollstĂ€ndig vom menschlichen Organismus verdaut. KĂŒhe besitzen ein komplexeres mehrschichtigeres Magensystem und ein bestimmtes Enzym (Rennin) fĂŒr die Kaseingerinnung und kommen deshalb ohne Probleme mit der Kaseinverdauung zurecht.

FĂŒr uns Menschen stellt uns das klebrige zĂ€he Kasein aus der Kuhmilch vor Schwierigkeiten, da unsere Verdauung nicht auf das Kuheiweiß ausgelegt ist und von Grund auf sehr wenig Rennin bildet, was damit zusammenhĂ€ngt, dass die Muttermilch grundsĂ€tzlich weniger Eiweiß enthĂ€lt und darĂŒber hinaus einen höheren Anteil an Molkeprotein (anstelle von Kasein). Ist der Mensch aus dem SĂ€uglingsalter heraus, befindet sich so gut wie gar kein Rennin mehr im Magen und die Kaseinverdauung erschwert sich beachtlich.

Alles unvollstĂ€ndig verdaut wird unterliegt der bakteriellen Zersetzung im Darm und da es sich um Eiweiß handelt, durch FĂ€ulnisbakterien. Dieser Umstand fĂŒhrt dazu, dass die Darmflora bei regelmĂ€ĂŸigem Milchkonsum geschĂ€digt wird, durchlĂ€ssig wird und maßgeblich zur GesamtĂŒbersĂ€uerung des Organismus beitrĂ€gt.

Es scheint so, als sei die Verdauung von Milch im Erwachsenalter was einerseits den Milchzucker, als auch das Milcheiweiß betrifft, evolutionsbedingt vorgesehen. Alles, was nicht verdaut wird, schadet maßgeblich den Darm mit entsprechenden Folgen fĂŒr diesen und dem Gesamtorganismus (ÜbersĂ€uerung, Allergien, UnvertrĂ€glichkeiten und EntzĂŒndungen).

Wird im Zuge der DarmschĂ€digung die Darmschleimhaut durchlĂ€ssiger, kommt es zur vermehrten AnhĂ€ufung von Toxinen, SĂ€ure und Fremdeiweißen im Organismus. Kasein ist ein potenzielles Allergen und kann daher im unverdauten Zustand (Fremdprotein) eine allergische Reaktion im Körper auslösen. Bei der Herstellung von Quark oder KĂ€se findet eine Kaseingerinnung via MilchsĂ€ure oder Labferment statt, sodass hier eine Art „Vorverdauung“ erfolgt ist und die Verdauung erleichtert.

Die Tatsache, dass die handelsĂŒbliche Milch (Industriemilch) des Öfteren homogenisiert ist, lĂ€sst ihr Gesundheitsrisiko weiter ansteigen. Bei der Homogenisierung wird mittels einer Zentrifuge die Fettpartikel der Milch verkleinert, damit sich der Rahm nicht an der OberflĂ€che (Fett schwimmt) absetzt. Die neuen Fettpartikel im Anschluss der Homogenisierung sind jetzt jedoch so klein, dass sie ungehindert die DarmwĂ€nde passieren können und direkt (einschließlich ihrer Begleitbestandteile) in die Blutbahn gelangen und dort allergische Reaktionen (da Fremdkörper) oder andere Störungen zu verursachen.

Wird zusĂ€tzlich berĂŒcksichtigt, dass die Milch aus „QuĂ€lzucht“ (Industriemilch) ein leichter „Medikamentencocktail“ ist, als auch hohe Mengen von Umweltgiften enthĂ€lt und arm an bioaktiven Vitalstoffen ist, wird klar, dass die Milch – so wie wir sie kennen – kein perfektes Lebensmittel, sondern ein auf Dauer gesundheitlich schĂ€dliches Nahrungsmittel ist.

Last but not least soll auch der letzte Aspekt des perfekten Lebensmittels in Augenschein genommen werden, nÀmlich der Milch als Kalziumlieferant.

Mittlerweile ist die Tatsache, dass Milch eben kein Kalziumlieferant ist, allgemein bekannt, dennoch stelle ich den Zusammenhang noch einmal dar. Milch ist kein Kalziumlieferant, da die Pasteurisierung der Milch (so wie sie gesetzlich nur in den Handel darf) das in ihr ursprĂŒnglich organische gebundene Kalzium (hohe BioverfĂŒgbarkeit) im denaturiert und somit auch die BioverfĂŒgbarkeit maßgeblich vermindert. Weiterhin ist fĂŒr die vollstĂ€ndige Resorption ein VerhĂ€ltnis von Kalzium zu Magnesium entscheidend (optimal: 2:1). In der Milch liegt ein VerhĂ€ltnis von 10:1 vor, sodass der grĂ¶ĂŸte Teil des Kalziums aufgrund von Magnesiummangel nicht aufgenommen wird.

ZusĂ€tzlich wird der Anteil an Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett sauer verstoffwechselt. Alle sauren StoffwechselrĂŒckstĂ€nde werden vom Körper mit basischen Mineralstoffen neutralisiert, beispielsweise mit Kalziumphosphat zur Neutralisierung der HarnsĂ€ure im Zuge der Verstoffwechselung des Milcheiweißes. Aus diesen GrĂŒnden trĂ€gt Milch nicht Mineralstoffversorgung bei, sondern im Gegenteil, raubt sie die so wichtigen basischen Mineralstoffe im Körper.

Ist die Milch fettarm oder mager (entrahmt), sowie deren Produkte, enthalten diese deutlich weniger an fettlöslichen Vitaminen wie E und A. Ohne ausreichend Vitamin D wird die Kalziumaufnahme aus dem Darm darĂŒber hinaus eingeschrĂ€nkt. Der Rahm ist der gesĂŒndeste Teil der Milch, weshalb Butter und Sahne sehr gesunde Lebensmittel sind!

ResĂŒmee: Ein gesundheitlicher Nutzen lĂ€sst sich nur dann aus der Milch ziehen, wenn sich das Glas direkt untern Euter stellen und hĂ€ndisch melken. Sie bleibt tortzdem evolutionsbedingt nicht als Bestandteil der ErnĂ€hrung des Erwachsenen (Mensch oder Tier) vorgesehen. Ein Mangel an Kaseinverdauungsenzymen (Rennin) sowie der weit verbreitete Laktasemangel („Laktoseinoleranz“) ist nicht als Krankheit zu betrachten, sondern das Resultat einer natĂŒrlichen Entwicklung zum Erwachsenen.

Wer sich ergo entschieden hat, auf (handelsĂŒbliche) Milch zu verzichten, lebt meines Erachtens definitiv gesĂŒnder als vorher. Wer Rohmilch – bestenfalls vom regionalen Kleinbauern - jedoch gut vertrĂ€gt und in Maßen genießt, muss keine Angst haben, seine Gesundheit zu schaden, denn bei dieser handelt es sich noch um ein echtes unbehandeltes Lebensmittel. Doch auch die Rohmilch, unabhĂ€ngig von ihrer Beschaffenheit, bleibt SĂ€uglingsnahrung und sollte nicht als Lebensmittel zur Verbesserung der Gesundheit herhalten, sondern – wenn auf Milch nicht verzichtet werden „kann“ – als Ersatz fĂŒr die Industriemilch herhalten.

Ein Verzicht auf herkömmliche Milch (bestenfalls auch erstmal den Verzehr von Quark und Joghurt) mit Ausnahme von Sahne und Butter kann einen deutlichen Beitrag zur Gesundheit und Verbesserung der Verdauung leisten bzw. Verdauungsbeschwerden, die nicht selten ihre Ursache im Milchkonsum haben, reduzieren oder verschwinden lassen und das schon merklich innerhalb weniger Wochen.

Dieser Artikel sollte ausschließlich die flĂŒssige Milch als Bestandteil einer gesunden ErnĂ€hrung behandeln und nicht deren Produkte. Butter (am besten aus Weidemilch und roh, jedoch nicht zwingend erforderlich) und Sahne (nicht ultrahocherhitzt) sind absolut gesunde, schmackhafte und deshalb empfehlenswerte Lebensmittel, da das Milchfett in der Regel ein sehr zutrĂ€gliches fĂŒr den menschlichen Organismus ist. Die wichtigen fettlöslichen Vitamine sind nur im Rahm der Milch vorzufinden, weshalb immer Vollmilchprodukte zu empfehlen sind.

Auch Sauermilchprodukte wie Kefir, Joghurt, Schmand oder saure Sahne sind bei individueller Bekömmlichkeit zu genießen, solange diese nicht massenweise Verzehrt werden. Die flĂŒssige (behandelte) Milch ist es, die es unbedingt zu meiden gilt.

Schaf- und insbesondere Ziegenmilchprodukte werden aufgrund ihrer von der Kuhmilch abweichenden FettsĂ€ure- und Eiweißzusammensetzung besser vertragen, sind weniger allergieauslösend und folglich denen der Kuhmilch vorzuziehen.

Die (flĂŒssige) Kuh-Milch im Überblick:

- enthĂ€lt unverdauliches Eiweiß (fault im Darm Ă  ÜbersĂ€uerungsfördernd)

- enthĂ€lt nur fĂŒr wenige Menschen verdaulichen Milchzucker (bei Laktasemangel gĂ€rt der Milchzucker im Darm Ă  ÜbersĂ€uerungsfördernd)

- Milcheiweiß (80% Kasein) ist hochallergen

- die Homogenisierung fördert die Allergiewahrscheinlichkeit

- kommt die Milch aus industrieller Landwirtschaft, ist diese arm an Vitalstoffen und dafĂŒr reich an Chemikalien, Antibiotika und anderen Medikamenten und unter Einsatz von Gentechnik erzeugt (z. B. Gen-Futter)

- ist nie „frisch“ (wie es die Verpackung fĂ€lschlicherweise angibt) und energetisch tot (da pasteurisiert)

- schwer verdaulich und schadet der Darmflora auf Dauer

Fazit: Die handelsĂŒbliche (denaturierte) Milch ist ein schwer verdauliches Nahrungsmittel mit hohem Allergie- und UnvertrĂ€glichkeitspotenzial geworden, welches kein Kalziumspender, sondern ein KalziumrĂ€uber ist, der ergo zur SĂ€urebelastung des Körper beitrĂ€gt.


Typische Krankheiten mit einem erhöhten Verlust an Kalzium aus den Knochen- und Zahnsubstanz zwecks SĂ€ureneutralisation sind Osteoporose und Karies, zwei Volksleiden erster GĂŒte. Ein regelmĂ€ĂŸiger Milchkonsum trĂ€gt jedoch grundsĂ€tzlich zu allen Begleiterscheinungen und Krankheiten bei, die ihre Ursache in der ÜbersĂ€uerung haben, wozu in erster Linie alle gehören, die als Wohlstandskrankheiten bezeichnet werden.

Butter, Sahne, Joghurt, KĂ€se und in Maßen Quark sind diejenigen Milchprodukte, die verzehrt werden können. Bei Milchprodukten ist – seit dem die Milchindustrie zu einem weltweiten MilliardengeschĂ€ft geworden ist – besonders auf die QualitĂ€t zu achten. Sie sollten aufgrund der Schadstoffbelastung und dem Einsatz von Gentechnik, sowie der Tierhaltung und FĂŒtterung bestenfalls immer Bio-QualitĂ€t aufweisen oder bestenfalls vom regionalen Kleinbauern stammen.
Holistic Athlete
 
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Re: Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon Holistic Athlete » 04 Apr 2014, 15:46

Holistic Athlete hat geschrieben:Hey ho!

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Milch - gesund oder ungesund


Die Milch macht’s (nicht)!

Die Milch scheint das perfekte Lebensmittel zu sein. Sie enthĂ€lt angemessene Mengen an Eiweiß (mit alles essentiellen AminosĂ€uren), Kohlenhydraten in Form von Milchzucker und Fett mit einem gesunden FettsĂ€uremuster. Weiter kommen Enzyme, sog. „MilchsĂ€urebakterien“ (förderlich fĂŒr das Darmimmunsystem), Immunglobuline (Antikörper), Vitamine und Mineralien dazu. Eben genau alles, was ein heranwachsender, ob Mensch oder Tier, zum Überleben und Heranwachsen braucht. Doch warum gerĂ€t die Milch immer mehr in Verruf? Vielleicht ist es daher sinnvoll, die Milch etwas genauer in Augeschein zu nehmen.

ZunĂ€chst einmal sollte festgelegt werden, ĂŒber welche Art Milch wir reden, denn Milch ist nicht gleich Milch. Die fĂŒr uns ĂŒbliche Milch aus dem Supermarkt ist nĂ€mlich nicht dieselbe, welche den Euter der Kuh verlassen hat.

Die handelsĂŒbliche Milch kommt in der Regel aus Massentierhaltung (Intensivtierhaltung) und wird in großindustriellen Molkereibetrieben anschließend weiterverarbeitet.

Nachdem die MilchkĂŒhe ihr Leben auf engstem Raum verbringt, mit (gentechnisch verĂ€ndertem) Soja- und Getreidekraftfutter (anstelle von Gras) gemĂ€stet wird und im Zuge der „Hochleistungszucht“ (5-fach höhere Milcherzeugung als es fĂŒr eine Kuh natĂŒrlich ist) haben wenige von ihnen ĂŒberhaupt jemals das Sonnenlicht gesehen.

Damit die KĂŒhe die ganzen Strapazen dieser Haltung oder Zucht mit den damit verbundenen gesundheitlichen Problemen (z. B. EuterentzĂŒndungen) ĂŒberleben, mĂŒssen diese mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt werden, die letzten Endes auch beim Endverbraucher ĂŒber den Konsum dieser Milch landen.

In der Großmolkerei wird diese erstmal gekĂŒhlt gelagert, erhitzt (Pasteurisierung oder Ultrahocherhitzung), homogenisiert und unter hohem Druck durch Strahlrohre gepumpt, bevor sie im Handel unter dem Namen „Frischmilch“ verkauft wird.

Doch jetzt kommt der wirklich interessante Teil. Die Frage ist, was die Milchverarbeitung fĂŒr das „perfekte“ im Eigentlichen bedeutet?

Die ursprĂŒngliche rohe Milch, auch als Vorzugs- oder Rohmilch bezeichnet, ist ein lebendiges Lebensmittel. Es ist in seiner molekularen Struktur kristallin, wodurch es auf physikalischer Ebene einen hohen Energiegehalt in Form von elektromagnetischen Frequenzen besitzt. Hier befinden wir uns auf der nicht-materiellen Ebene. Ein QualitĂ€tskriterium der Milch, welches nicht auf chemischer, sondern biophysikalischer Ebene zu bestimmen ist. Die natĂŒrlichen Frequenzen eines rohen Lebensmittels tragen zur Steuerung eigener bioelektrischer Körperprozesse bei und sind maßgeblich an der FunktionsfĂ€higkeit und somit der Gesundheit des Organismus beteiligt.

Die Erhitzung (Pasteurisierung oder Ultrahocherhitzung (H-Milch)) dient dazu, die Mikroorganismen („schĂ€dlichen“ Keime) der Milch zu zerstören, da sie laut Verbraucherschutz nur so als „gesundheitlich unbedenklich“ (da Keimfrei) an den Endverbraucher verkauft werden darf. DarĂŒber hinaus ist sie wesentlich lĂ€nger haltbar. Bei der Ultrahocherhitzung sogar (ungeöffnet) mehrere Wochen ohne gekĂŒhlt werden zu mĂŒssen, schließlich steht die Wirtschaftlichkeit auf Seiten der Lebensmittelhersteller.

Diese Erhitzung bricht allerdings auch die molekulare (kristalline) Struktur eines lebendigen Lebensmittels auf, wodurch es seinen energetischen Wert verliert. Bei der Milchverarbeitung kann dies unter UmstĂ€nden bereits durch den mechanischen Druck in den Rohrleitungen der Großmolkerei erfolgt ist sein.

Weiterhin fĂŒhrt die Erhitzung zur Denaturierung der Milchbestandteile zum Teil auch auf biochemischer Ebene, denn ab 40°C werden bekanntlich alle fĂŒr die Verdauung der Milchbestandteile erforderlichen Enzyme inaktiviert (zerstört), wie die bekannte Laktase (Milchzuckerverdauungsenzym).

ZusĂ€tzlich geht die Hitzbehandlung mit einer Reduzierung des Gehaltes an Vitaminen einher, sowie einer Denaturierung der Omega-3-FettsĂ€uren und Mineralstoffe einher. All das mindert die BioverfĂŒgbarkeit der in der Milch enthaltenden gesunden Bestandteile und das schon bei der Pasteurisierung, einer kurzzeitigen (ca. 10 sec) ErwĂ€rmung auf 70-80 °C. Die Ultrahocherhitzung erreicht Temperaturen von ĂŒber 130°C, die logischerweise zur weiteren Denaturierung und somit zur grĂ¶ĂŸeren Vernichtung des NĂ€hrwertes fĂŒhrt. Kondensmilch wird darĂŒber hinaus zusĂ€tzlich sterilisiert und ist deshalb der natĂŒrlichen Milch, dem usprĂŒnglichen Lebensmittel, in fast keinster Weise mehr gleich.

Das grĂ¶ĂŸte Problem der WĂ€rmebehandlung liegt allerdings in der Zerstörung der MilchsĂ€ure-produzierenden Bakterien (Bifidus, Laktobazillus) der rohen Milch. Das natĂŒrliche Gleichgewicht der MilchsĂ€ure- und FĂ€ulnisbakterien zerfĂ€llt zu Gunsten der letzt genannten. Diese Milch wird nicht sauer, sie fault. Mit dem Genuss dieser Milch wird somit eine FĂŒlle von FĂ€ulnisbakterien aufgenommen, anstatt der nĂŒtzlichen MilchsĂ€urebakterien. Dieser Umstand fördert eine Dysbakterie (Ungleichgewicht der Keimflora).

Als weiterhin problematisch stellen sich der Milchzucker und das Milcheiweiß heraus. Viele Menschen leider unter einem evolutionsbedingten Enzymmangel, der das Enzym Laktase betrifft, welches fĂŒr die Milchzuckerverdauung zustĂ€ndig ist. Dieser Mangel (Laktoseintoleranz) kann mehr oder weniger stark ausgeprĂ€gt sein und muss deshalb nicht immer eindeutig als solcher wahrgenommen werden.

Wer durch den Genuss von Milchprodukten Mundgeruch, BlĂ€hungen oder zu frĂŒhzeitigem und/oder unverdautem Stuhlgang bis hin zu Durchfall neigt, sollte sich auf Laktoseintoleranz testen. Wird eine UnvertrĂ€glichkeit ignoriert, kann im Zuge regelmĂ€ĂŸigen BlĂ€hungen oder Durchfall ein ernsthaftes bakterielles Ungleichgewicht entstehen und die Darmschleimhaut zu schaden kommen.

Die Milchproteine bestehen aus 20% Whey (Molkeprotein) und 80% Kasein. Kasein ist das Milchprotein, welches fĂŒr die meisten Milchallergien verantwortlich ist, denn Kasein hat sich als hochgradig allergen (allergieauslösend) herausgestellt, sofern dieses artfremde Protein einmal in den Blutkreislauf gelangt ist.

ZusĂ€tzlich wird das Protein nicht vollstĂ€ndig vom menschlichen Organismus verdaut. KĂŒhe besitzen ein komplexeres mehrschichtigeres Magensystem und ein bestimmtes Enzym (Rennin) fĂŒr die Kaseingerinnung und kommen deshalb ohne Probleme mit der Kaseinverdauung zurecht.

FĂŒr uns Menschen stellt uns das klebrige zĂ€he Kasein aus der Kuhmilch vor Schwierigkeiten, da unsere Verdauung nicht auf das Kuheiweiß ausgelegt ist und von Grund auf sehr wenig Rennin bildet, was damit zusammenhĂ€ngt, dass die Muttermilch grundsĂ€tzlich weniger Eiweiß enthĂ€lt und darĂŒber hinaus einen höheren Anteil an Molkeprotein (anstelle von Kasein). Ist der Mensch aus dem SĂ€uglingsalter heraus, befindet sich so gut wie gar kein Rennin mehr im Magen und die Kaseinverdauung erschwert sich beachtlich.

Alles unvollstĂ€ndig verdaut wird unterliegt der bakteriellen Zersetzung im Darm und da es sich um Eiweiß handelt, durch FĂ€ulnisbakterien. Dieser Umstand fĂŒhrt dazu, dass die Darmflora bei regelmĂ€ĂŸigem Milchkonsum geschĂ€digt wird, durchlĂ€ssig wird und maßgeblich zur GesamtĂŒbersĂ€uerung des Organismus beitrĂ€gt.

Es scheint so, als sei die Verdauung von Milch im Erwachsenalter was einerseits den Milchzucker, als auch das Milcheiweiß betrifft, evolutionsbedingt vorgesehen. Alles, was nicht verdaut wird, schadet maßgeblich den Darm mit entsprechenden Folgen fĂŒr diesen und dem Gesamtorganismus (ÜbersĂ€uerung, Allergien, UnvertrĂ€glichkeiten und EntzĂŒndungen).

Wird im Zuge der DarmschĂ€digung die Darmschleimhaut durchlĂ€ssiger, kommt es zur vermehrten AnhĂ€ufung von Toxinen, SĂ€ure und Fremdeiweißen im Organismus. Kasein ist ein potenzielles Allergen und kann daher im unverdauten Zustand (Fremdprotein) eine allergische Reaktion im Körper auslösen. Bei der Herstellung von Quark oder KĂ€se findet eine Kaseingerinnung via MilchsĂ€ure oder Labferment statt, sodass hier eine Art „Vorverdauung“ erfolgt ist und die Verdauung erleichtert.

Die Tatsache, dass die handelsĂŒbliche Milch (Industriemilch) des Öfteren homogenisiert ist, lĂ€sst ihr Gesundheitsrisiko weiter ansteigen. Bei der Homogenisierung wird mittels einer Zentrifuge die Fettpartikel der Milch verkleinert, damit sich der Rahm nicht an der OberflĂ€che (Fett schwimmt) absetzt. Die neuen Fettpartikel im Anschluss der Homogenisierung sind jetzt jedoch so klein, dass sie ungehindert die DarmwĂ€nde passieren können und direkt (einschließlich ihrer Begleitbestandteile) in die Blutbahn gelangen und dort allergische Reaktionen (da Fremdkörper) oder andere Störungen zu verursachen.

Wird zusĂ€tzlich berĂŒcksichtigt, dass die Milch aus „QuĂ€lzucht“ (Industriemilch) ein leichter „Medikamentencocktail“ ist, als auch hohe Mengen von Umweltgiften enthĂ€lt und arm an bioaktiven Vitalstoffen ist, wird klar, dass die Milch – so wie wir sie kennen – kein perfektes Lebensmittel, sondern ein auf Dauer gesundheitlich schĂ€dliches Nahrungsmittel ist.

Last but not least soll auch der letzte Aspekt des perfekten Lebensmittels in Augenschein genommen werden, nÀmlich der Milch als Kalziumlieferant.

Mittlerweile ist die Tatsache, dass Milch eben kein Kalziumlieferant ist, allgemein bekannt, dennoch stelle ich den Zusammenhang noch einmal dar. Milch ist kein Kalziumlieferant, da die Pasteurisierung der Milch (so wie sie gesetzlich nur in den Handel darf) das in ihr ursprĂŒnglich organische gebundene Kalzium (hohe BioverfĂŒgbarkeit) im denaturiert und somit auch die BioverfĂŒgbarkeit maßgeblich vermindert. Weiterhin ist fĂŒr die vollstĂ€ndige Resorption ein VerhĂ€ltnis von Kalzium zu Magnesium entscheidend (optimal: 2:1). In der Milch liegt ein VerhĂ€ltnis von 10:1 vor, sodass der grĂ¶ĂŸte Teil des Kalziums aufgrund von Magnesiummangel nicht aufgenommen wird.

ZusĂ€tzlich wird der Anteil an Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett sauer verstoffwechselt. Alle sauren StoffwechselrĂŒckstĂ€nde werden vom Körper mit basischen Mineralstoffen neutralisiert, beispielsweise mit Kalziumphosphat zur Neutralisierung der HarnsĂ€ure im Zuge der Verstoffwechselung des Milcheiweißes. Aus diesen GrĂŒnden trĂ€gt Milch nicht Mineralstoffversorgung bei, sondern im Gegenteil, raubt sie die so wichtigen basischen Mineralstoffe im Körper.

Ist die Milch fettarm oder mager (entrahmt), sowie deren Produkte, enthalten diese deutlich weniger an fettlöslichen Vitaminen wie E und A. Ohne ausreichend Vitamin D wird die Kalziumaufnahme aus dem Darm darĂŒber hinaus eingeschrĂ€nkt. Der Rahm ist der gesĂŒndeste Teil der Milch, weshalb Butter und Sahne sehr gesunde Lebensmittel sind!

ResĂŒmee: Ein gesundheitlicher Nutzen lĂ€sst sich nur dann aus der Milch ziehen, wenn sich das Glas direkt untern Euter stellen und hĂ€ndisch melken. Sie bleibt tortzdem evolutionsbedingt nicht als Bestandteil der ErnĂ€hrung des Erwachsenen (Mensch oder Tier) vorgesehen. Ein Mangel an Kaseinverdauungsenzymen (Rennin) sowie der weit verbreitete Laktasemangel („Laktoseinoleranz“) ist nicht als Krankheit zu betrachten, sondern das Resultat einer natĂŒrlichen Entwicklung zum Erwachsenen.

Wer sich ergo entschieden hat, auf (handelsĂŒbliche) Milch zu verzichten, lebt meines Erachtens definitiv gesĂŒnder als vorher. Wer Rohmilch – bestenfalls vom regionalen Kleinbauern - jedoch gut vertrĂ€gt und in Maßen genießt, muss keine Angst haben, seine Gesundheit zu schaden, denn bei dieser handelt es sich noch um ein echtes unbehandeltes Lebensmittel. Doch auch die Rohmilch, unabhĂ€ngig von ihrer Beschaffenheit, bleibt SĂ€uglingsnahrung und sollte nicht als Lebensmittel zur Verbesserung der Gesundheit herhalten, sondern – wenn auf Milch nicht verzichtet werden „kann“ – als Ersatz fĂŒr die Industriemilch herhalten.

Ein Verzicht auf herkömmliche Milch (bestenfalls auch erstmal den Verzehr von Quark und Joghurt) mit Ausnahme von Sahne und Butter kann einen deutlichen Beitrag zur Gesundheit und Verbesserung der Verdauung leisten bzw. Verdauungsbeschwerden, die nicht selten ihre Ursache im Milchkonsum haben, reduzieren oder verschwinden lassen und das schon merklich innerhalb weniger Wochen.

Dieser Artikel sollte ausschließlich die flĂŒssige Milch als Bestandteil einer gesunden ErnĂ€hrung behandeln und nicht deren Produkte. Butter (am besten aus Weidemilch und roh, jedoch nicht zwingend erforderlich) und Sahne (nicht ultrahocherhitzt) sind absolut gesunde, schmackhafte und deshalb empfehlenswerte Lebensmittel, da das Milchfett in der Regel ein sehr zutrĂ€gliches fĂŒr den menschlichen Organismus ist. Die wichtigen fettlöslichen Vitamine sind nur im Rahm der Milch vorzufinden, weshalb immer Vollmilchprodukte zu empfehlen sind.

Auch Sauermilchprodukte wie Kefir, Joghurt, Schmand oder saure Sahne sind bei individueller Bekömmlichkeit zu genießen, solange diese nicht massenweise Verzehrt werden. Die flĂŒssige (behandelte) Milch ist es, die es unbedingt zu meiden gilt.

Schaf- und insbesondere Ziegenmilchprodukte werden aufgrund ihrer von der Kuhmilch abweichenden FettsĂ€ure- und Eiweißzusammensetzung besser vertragen, sind weniger allergieauslösend und folglich denen der Kuhmilch vorzuziehen.

Die (flĂŒssige) Kuh-Milch im Überblick:

- enthĂ€lt unverdauliches Eiweiß (fault im Darm Ă  ÜbersĂ€uerungsfördernd)

- enthĂ€lt nur fĂŒr wenige Menschen verdaulichen Milchzucker (bei Laktasemangel gĂ€rt der Milchzucker im Darm Ă  ÜbersĂ€uerungsfördernd)

- Milcheiweiß (80% Kasein) ist hochallergen

- die Homogenisierung fördert die Allergiewahrscheinlichkeit

- kommt die Milch aus industrieller Landwirtschaft, ist diese arm an Vitalstoffen und dafĂŒr reich an Chemikalien, Antibiotika und anderen Medikamenten und unter Einsatz von Gentechnik erzeugt (z. B. Gen-Futter)

- ist nie „frisch“ (wie es die Verpackung fĂ€lschlicherweise angibt) und energetisch tot (da pasteurisiert)

- schwer verdaulich und schadet der Darmflora auf Dauer

Fazit: Die handelsĂŒbliche (denaturierte) Milch ist ein schwer verdauliches Nahrungsmittel mit hohem Allergie- und UnvertrĂ€glichkeitspotenzial geworden, welches kein Kalziumspender, sondern ein KalziumrĂ€uber ist, der ergo zur SĂ€urebelastung des Körper beitrĂ€gt.


Butter, Sahne, Joghurt, KĂ€se und in Maßen Quark sind diejenigen Milchprodukte, die verzehrt werden können. Bei Milchprodukten ist – seit dem die Milchindustrie zu einem weltweiten MilliardengeschĂ€ft geworden ist – besonders auf die QualitĂ€t zu achten. Sie sollten aufgrund der Schadstoffbelastung und dem Einsatz von Gentechnik, sowie der Tierhaltung und FĂŒtterung bestenfalls immer Bio-QualitĂ€t aufweisen oder bestenfalls vom regionalen Kleinbauern stammen.
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Re: Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon Wishmaster » 05 Apr 2014, 13:38

Kasein ist ein potenzielles Allergen

Milcheiweiß (80% Kasein) ist hochallergen

Also was nun? Potenziell oder hoch?
Wer sagt das?

Als weiterhin problematisch stellen sich der Milchzucker und das Milcheiweiß heraus.

Es gibt laktosefrei Produkte.


Alles in allem erscheint mir der Artikel doch sehr tendenziös ("potenziell", "allgemein bekannt")

EDIT: Und hier ein Artikel, der GENAU DAS GEGENTEIL behauptet. Woher soll man denn jetzt wissen, was Fakt ist? Dieser Artikel hat genauso viel oder wenig wert wie deiner.

Wo sind denn bitte Beweise? Gibt es Studien in denen *nachgewiesen* wurde, dass Milch zu Kalziummangel und Darmerkrankungen fĂŒhrt? DIE wĂŒrde ich nĂ€mlich gerne lesen und keine Eigenmeinung in pseudowissenschaftliche Artikelform gepresst.
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Re: Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon schlaxx » 05 Apr 2014, 14:22

Alles in allem erscheint mir der Artikel doch sehr tendenziös


Das ist er, genauso wie der schon zuvor gepostete Artikel ĂŒber Salz vom selben Autor. Es wimmelt in beiden von esoterisch-pseudowissenschaftlichen Begriffen und Konzepten wie "lebendiges Wasser" oder "ÜbersĂ€uerung des Körpers". Nix davon ist naturwissenschaftlich belegt.

Ich behaupte nicht, dass die Naturwissenschaften alles wissen (sonst mĂŒsste man ja nicht mehr forschen). Ich behaupte auch nicht, dass alles falsch ist im obigen Artikel. Ich finde es auch besser, wenn KĂŒhe kein genmanipuliertes Futter kriegen, und es mag durchaus sein, dass Frischmilch fĂŒr manche besser vertrĂ€glich ist als H-Milch. Aber die Art und Weise der ganzen Argumentation ist haltloses Eso-GeschwĂ€tz!
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Re: Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon Dr_Frottee » 05 Apr 2014, 15:01

- Milcheiweiß (80% Kasein) ist hochallergen


Butter, Sahne, Joghurt, KĂ€se und in Maßen Quark sind diejenigen Milchprodukte, die verzehrt werden können.


Schon klasse, wie sich hier selber widersprochen wird. Milcheiweiß ist also angeblich hochallergen und davon angeblich insbesondere das Kasein. Aber Quark und KĂ€se, die beide aus beinahe nur noch Kasein bestehen (die Molkenproteine [Lactalbumine und Lactoglobuline] befinden sich in der Molke, welche als Abfallprodukt bei der KĂ€se und Quarkherstellung entstehen) sollen verzehrt werden können.

Merke: Milch ist "böse" und allergen (bei 7g Protein und ca. 5,6g Kasein auf 200g also ein kleines Glas), aber KÀse (knapp 15g Kasein auf 50g) und Quark (knapp 12g Kasein auf 100g) kann man essen? Mamma mia ...

Von Kuhmilchallergie sind in Deutschland ca. 0,7-1,2% der Menschen betroffen. Das heißt umgekehrt, daß 98,8-99,3% der Menschen nicht betroffen sind. Das soll hochallergen sein? Ich denke eher, daß da mal wieder was verwechselt wurde: Der hĂ€ufigste Auslöser fĂŒr Kuhmilchallergie ist das Kasein. Aber das ist eine komplett andere Aussage, die mit der ersten ĂŒberhaupt nichts zu tun hat. Da hat wohl jemand im Grundkurs Mathematik in der Oberstufe im Bereich Wahrscheinlichkeitstheorie nicht aufgepaßt.

Btw: Ich finde es schon herb, wenn sich hier jemand neu anmeldet, zwei Posts schreibt und beide solche "Artikel" sind mit "esoterischem GeschwĂ€tz", wie einer meiner Vorredner das mMn so treffend ausgedrĂŒckt hat.
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Re: Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon Hernando » 05 Apr 2014, 16:14

Leute, das ist halt Werbung fĂŒr seine Seite ... was soll man von Werbung schon erwarten?

schlaxx hat geschrieben:Ich finde es auch besser, wenn KĂŒhe kein genmanipuliertes Futter kriegen

Wie soll denn das aussehen? Oder besser: Was verstehst Du unter "nicht genmanipuliert"?
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Re: Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon schlaxx » 05 Apr 2014, 18:06

Leute, das ist halt Werbung fĂŒr seine Seite ... was soll man von Werbung schon erwarten?


Klar ist das Werbung. Was ich davon erwarte? Dass sie als Werbung kenntlich gemacht wird. Und dass sie auf einer werbefreien Seite wie dieser möglichst schnell verschwindet. Und wenn sie grenzwertig als "private Meinung" getarnt wird, dass ein entsprechender Shitstorm losgeht. Wie bereits geschehen...

Wie soll denn das aussehen? Oder besser: Was verstehst Du unter "nicht genmanipuliert"?


Okay, da ich vermute, dass du weißt, was ich meine, aber das inhaltlich falsch oder undifferenziert findest, versuche ich eine vorsichtige ErklĂ€rung:

Der Ausdruck "genmanipuliert" ist wertend, sprechen wir also von "gentechnisch verĂ€ndert", d.h. durch menschlichen Eingriff und nicht durch Evolution. Soja mit technisch verĂ€ndertem Genom (mit Resistenz gegen bestimmte Herbizide) wird ja in weiten Teilen der Welt angebaut und in Deutschland auch an HĂŒhner, Schweine und Rinder verfĂŒttert. Meines Wissens sind keine Auswirkungen auf die Milch bzw. den Konsumenten bekannt, wenn MilchkĂŒhe mit gentechnisch verĂ€ndertem Soja gefĂŒttert werden, aber es gibt Bedenken und Unklarheiten. Ich habe als Verbraucher zwar die Wahl und kann zur Bio-Milch greifen. Doch ich wĂŒrde ich im Zweifel immer fĂŒr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit plĂ€dieren.

Der Anbau von gentechnisch verĂ€ndertem Soja hat auch verschiedene negative Auswirkungen bzgl. Umwelt und Wirtschaft in den produzierenden LĂ€ndern (verstĂ€rkter Herbizideinsatz, AbhĂ€ngigkeit von Großkonzernen), die das Thema in meinen Augen ziemlich unerfreulich aussehen lĂ€sst und mich wĂŒnschen lassen, man wĂŒrde auf den Anbau und die VerfĂŒtterung von gentechnisch verĂ€ndertem Soja verzichten.
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Re: Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon Wishmaster » 05 Apr 2014, 21:02

Hernando hat geschrieben:Leute, das ist halt Werbung fĂŒr seine Seite ... was soll man von Werbung schon erwarten?

Ein Grund mehr, es nicht unkommentiert stehen zu lassen.
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Re: Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon Dr_Frottee » 06 Apr 2014, 01:29

Ich sag mal so: Wenn er hier schon lĂ€nger Mitglied wĂ€re und sich bisher beteiligt hĂ€tte und anderen wirklich geholfen hĂ€tte, dann wĂ€re fĂŒr mich auch ein Verweis auf seine Homepage in Ordnung. Aber anmelden und direkt 2 Posts schreiben, die lediglich der Bewerbung seiner HP dienen? Finde ich schon ein bißchen krass.
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Re: Milch - gesund oder ungesund

Beitragvon Tomcat » 06 Apr 2014, 11:09

SEINE Homepage ist das offenbar nicht. Der User, der hier sowohl als "Skunk" und jetzt auch als "Holistic Athlete" angemeldet ist (allerdings unter unterschiedlicher eMail und IP-Adresse) und uns auch als dem alten Forum als "Vitalis" bekannt ist (der Natursalz-Artikel war ja auch mit Vitalis "unterschrieben") ist nicht identisch mit dem im Blog angegebenen Autor Knut Ochmann. Er spricht ja im Natursalz-Artikel auch von dem Artikel eines Kollegen.
Auch in seinem einzigen unter "Skunk" verfassten Beitrag, hat er ja schon auf diesen Blog verwiesen.

Die Frage ist jetzt, wie wir damit umgehen. Offenbar geht es ihm ja nicht um die Diskussion ĂŒber den Artikel, da er sich selbst ja auch nicht an der Diskussion beteiligt, sondern nur um Werbung fĂŒr das im verlinkten ersten Post beschriebene gemeinsame Projekt.
Soll ich die Threads löschen?
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